Schleswig-Holsteinischer FVBremer FV

Regionalliga Nord der Herren 2017/2018: So lief der 8. Spieltag

19.09.2017
Eine breite Spitze
(Foto: hansepixx.de)
(Foto: hansepixx.de)

Es geht eng zu an der Tabellenspitze: Nachdem der HSV II das Spitzenspiel gegen den VfB Lübeck für sich entscheiden konnte (2:0), liegen die ersten vier Teams innerhalb von nur zwei Punkten. Allerdings ist die Tabelle noch nicht ganz gerade. Nachdem in dieser Woche gleich drei Spiele ausgetragen werden (HSV II – Wolfsburg II, Di., 18 Uhr; Altona – Braunschweig II, Mi., 19 Uhr; St. Pauli II – Braunschweig II, Mi., 19.30 Uhr) wird die Liga nahezu begradigt sein.

Hannover 96 II – VfL Wolfsburg II 0:0

Keine Tore im Nachwuchsduell. Überraschend kam die Punkteteilung allerdings nicht. Wie erwartet neutralisierten sich die beiden spielerisch starken Teams, und so gab es keinen Treffer zu bejubeln. „Wir haben fast nichts zugelassen", lobte 96-Coach Mike Barten sein Team. Dass der Gastgeber dagegen die ein oder andere Möglichkeit ausgelassen hatte, konnte er verschmerzen: "Mit dem Punkt können wir dennoch gut leben."

Hamburger SV II – VfB Lübeck 2:0 (2:0)

Die Spitzenposition geht an den HSV. Dank des Heimerfolgs kletterten die Hamburger vorbei am VfB auf den Platz an der Sonne. Bemerkenswert: Diesmal sorgte nicht etwa Törles Knöll, mit sieben Treffern an der Spitze der Torjäger, für die Treffer des Gastgebers. Es war allein Matti Steinmann vorbehalten, zum Heimsieg zu vollenden. Er traf nämlich doppelt (21., FE/29.) und brachte den Erfolg im Spitzenspiel bereits nach einer halben Stunde auf den Weg.

Eintracht Braunschweig II – Weiche Flensburg 0:2 (0:1)

Der fünfte Sieg in den vergangenen sechs Partien machte eines klar: Die 1:3-Niederlage in Rehden war nur ein Ausrutscher des SC Weiche Flensburg 08. Die Treffer durch Nico Empen (23.) und Dominic Hartmann (89.) unterstrichen zudem die Ambitionen des Gastes (4.). Er folgt dem Spitzenreiter HSV II mit nur zwei Punkten Rückstand. Der Gastgeber (13.) muss sich dagegen weiter bemühen, die Teams aus dem Tabellenkeller auf Abstand zu halten.

BSV Rehden – Germania Egestorf-Langreder 0:3 (0:1)

Das war deutlich. Nach dem 3:1 über Weiche Flensburg hatte sich der Gastgeber mehr erhofft in diesem Duell. Aber die Germania hat nun mal einen Lauf, und der ist offenbar nur schwer zu stoppen. Die Tore von Torben Engelking (44.) und Hendrik Weydandt (71./86.) sicherten dem Gast nicht nur einen nahezu ungefährdeten Auswärtserfolg, sondern auch den dritten Sieg in Folge. Die Germania mischt als Sechster nach wie vor in der Spitzengruppe mit, während der BSV als 16. nach wie vor einen Weg ins Mittelfeld sucht.

TSV Havelse – SpVgg Drochtersen/Assel 1:1 (0:0)

Sechs Partien wartet der Gastgeber nun auf einen dreifachen Punktgewinn. Den beiden Auftakterfolgen schloss sich bislang also kein weiterer Sieg an. Nachdem Alexander Neumann (57.) für den Gast getroffen hatte, gelang Noah Plume (68.) lediglich der Ausgleich. Die Spielvereinigung aus Drochtersen/Assel kann mir der eigenen Negativserie vermutlich etwas besser leben: Ihr gelang nun seit vier Spielen kein Sieg.

FC St. Pauli II – Eutin 08 1:0 (0:0)

Beim 0:1 in Wolfsburg hatte der FCP erstmalig verloren. Gegen den Aufsteiger aus Eutin kehrte er nun in die Erfolgsspur zurück. Der Treffer von Irwin Pfeiffer (63.) besiegelte zugleich die sechste Niederlage des Gastes in Folge. Der 17. wird das Tabellenende wohl so schnell nicht verlassen. Er dürfte angesichts der vielen knappen Ergebnisse allerdings auch eine Menge Hoffnung auf bessere Zeiten besitzen.

Altona 93 – Eintracht Norderstedt 0:3 (0:1)

Im Derby auf den zweiten Platz – es hätte schlechter laufen können für die Eintracht. Die Treffer von Sinisa Veselinovic (45.), Ermir Zekjiri (80.) und Jan Lüneburg (89.) sicherten einen Sieg, den  Jan-Philipp Rose per Foulelfmeter noch hätte ausbauen können. Doch der Verteidiger scheiterte an   93-Keeper Joshua Du Preez (83.).

Lüneburger SK – SSV Jeddeloh 1:2 (1:1) 

Wo soll das noch hinführen? Mit dem dritten Sieg in Folge verteidigte der Aufsteiger aus Jeddeloh seinen siebten Rang – und das Image als Überraschungsmannschaft. Zwar war der Gastgeber durch Niklas Hunold in Führung gegangen (30.). Doch die Treffer von Nils Laabs (39.) und SSV-Mannschaftskapitän Kevin Samide (58.) sicherten den Auswärtssieg eines Neulings, von dem wohl noch eine Menge zu erwarten ist.

VfB Oldenburg – VfV Hildesheim 0:0

Für den Gast war dieses Ergebnis sicher ein Schritt nach vorn. Schließlich gewann der VfV in Oldenburg seinen zweiten Punkt. Der Gastgeber dürfte dagegen mit der Nullnummer hadern. Noch immer wartet Neutrainer Stephan Ehlers auf seinen ersten Sieg. In seinen ersten drei Partien gewann der VfB-Coach lediglich zwei Zähler, kletterte nun aber auf den 14. Rang. Der VfV blieb dagegen das Schlusslicht der Liga.

 

(Text: Stefan Freye)