Schleswig-Holsteinischer FVBremer FV

Norddeutsche C-Juniorinnen Vereinsmeisterschaft 2016/2017: Werder Mädels verteidigen ihren Titel

20.06.2017
Dritter Titelgewinn in Folge für Werders U15 Juniorinnen
Die U15 Juniorinnen von Werder Bremen feiern ihren Titel-Hattrick (Foto: Dietmar Haß)
Die U15 Juniorinnen von Werder Bremen feiern ihren Titel-Hattrick (Foto: Dietmar Haß)

Großer Jubel herrschte am vergangenen Samstag auf Platz 14, auf dem Gelände des Bremer Weserstadions: Werders U15 Juniorinnen um Trainerin Marie-Louise Eta hatten mit einem knappen 1:0-Sieg über den Eimsbütteler TV Hamburg den dritten Norddeutschen Meistertitel in Serie eingefahren.

Dabei spielten die Bremerinnen von Beginn an druckvoll nach vorne und versuchten den ETV bereits in deren eigener Hälfte unter Druck zu setzen. Durch ihr aggressives Pressing erarbeiteten sich die Grün-Weißen bereits frühzeitig eine Feldüberlegenheit gegen sich tapfer wehrende und über weite Strecken clever verteidigende Außenseiterinnen aus Eimsbüttel. Die erste nennenswerte Torchance der Partie hatten nichtsdestotrotz die Gäste in der vierten Spielminute - scheiterten aber an Werders aufmerksamer Torhüterin Kaya Niemeyer. Was folgte war ein Powerplay der Bremerinnen, mit dem ersten gefährlichen Abschluss in der 15. Spielminute, der allerdings nichts einbrachte. Wenig später fiel dann aber der Führungstreffer durch Lara Rieks (19.), die mit einem schönen Distanzschuss aus etwa 25 Metern traf und somit später zur Spielerin des Tages werden sollte.

Im Anschluss an den Führungstreffer ließen die Bremerinnen nicht locker und versuchten die Mädels des ETV nach gezielten Balleroberungen im Mittelfeld mit einem schnellen Umschaltspiel zu überraschen. Doch richtig gefährlich wurde es für die mit hohem läuferischen Aufwand verteidigenden ETV Mädels erst wieder nach der Pause, als die Bremerinnen gleich mehrere hochkarätige Gelegenheiten ausließen. Es blieb letztlich bei dem knappen, aber in der Summe verdienten Sieg für Werder.

Auch Gästetrainer Thomas Mucha erkannte an, dass die Gastgeberinnen die spielbestimmende Mannschaft stellten, weshalb der Erfolg der Bremerinnen aus seiner Sicht letztlich auch völlig in Ordnung ging. Nichtsdestotrotz zeigte er sich sehr beeindruckt von seinen Mädels, die einen großen Kampf geliefert hatten und das Ergebnis bis zum Schluss offen halten konnten. „Wir sind unheimlich stolz auf uns, dass wir dieses Spiel so lange eng gestalten konnten, insbesondere auch vor dem Hintergrund, dass bei Werder gleich elf Spielerinnen aus der Bremer Landesauswahl auf dem Feld standen. Für uns ist hier heute ein Traum in Erfüllung gegangen“, schwärmte er im Anschluss von der Leistung seines Teams und von den Qualitäten des Gegners.

Die ETV-Mädels konnten trotz der Finalniederlage stolz auf ihre Leistung sein (Foto: Thomas Mucha)

Aus Bremer Sicht wäre auch ein höherer Sieg möglich gewesen. So monierte Trainerin Marie-Louise Eta die teilweise zu ungenauen Torabschlüsse ihrer Mannschaft, räumte allerdings unmittelbar danach ein, dass sie mit der gezeigten Leistung, gegen einen ETV der alles in die Wagschale geworfen hatte, dennoch sehr zufrieden gewesen sei. Die Mannschaft habe „zum Abschluss noch einmal alles rausgehauen und sich verdient den Titel geholt“.

 

(Text: NFV / Marius Winkelmann)