Schleswig-Holsteinischer FVBremer FV

Regionalliga Nord der Herren 2017/2018: Vorschau 22. Spieltag

09.02.2018
Ungewisse Aussichten
(Foto: hansepixx.de)
(Foto: hansepixx.de)

Vier Partien, nämlich die Duelle zwischen Lübeck und Jeddeloh, Rehden und Havelse sowie Lüneburg und Oldenburg und Norderstedt gegen Eutin wurde bereits abgesagt. Ob am Wochenende alle anderen Spiele der Regionalliga Nord ausgetragen werden, ist aufgrund der Bodenverhältnisse noch ungewiss. Deshalb ist auch noch nicht sicher, dass es tatsächlich zum Spitzenspiel zwischen dem SC Weiche Flensburg und dem Hamburger SV II kommt. Beschlossen wird der 22. Spieltag mit der Partie zwischen Eintracht Braunschweig II und dem FC St. Pauli II am Montag (18.30 Uhr)

Ebenfalls abgesgt wurde das Spiel VfV Borussia 06 Hildesheim gegen SV Drochtersen/Assel.

VfL Wolfsburg II – Germania Egestorf-Langreder (Sa., 13 Uhr)

Dem 3:0-Auftaktsieg gegen den VfV06 Hildesheim schließt sich ein weiteres Heimspiel für den VfL an. „Wir wollen einfach die Gunst der Stunde nutzen, um nachzulegen und die drei Punkte einzufahren“, sagt Trainer Rüdiger Ziehl. Er weiß natürlich auch, dass es angesichts der jüngsten Spielausfälle eng werden kann an der Tabellenspitze, seine Mannschaft also Boden gut machen könnte. Sollte dem Tabellendritten ein weiterer Erfolg gelingen, „werden wir sehen, wie die Tabellenkonstellation ausschaut“, so Ziehl. Leicht nimmt er den Gegner allerdings nicht, aus gutem Grund: „Wir sind gewarnt, da wir zum Beispiel letzte Saison beide Begegnungen mit Egestorf-Langreder verloren haben.“ Dem Gegner käme eine weitere Überraschung vermutlich sehr gelegen: Beim 2:2 in Eutin verbuchte der Tabellensechste zuletzt lediglich einen Punkt.

SC Weiche Flensburg – Hamburger SV II (Sa., 13:30 Uhr)

Das Spitzenspiel schlechthin: Der Tabellenzweite empfängt den Spitzenreiter. Ende November hatten sich diese Teams noch mit einem 1:1-Unentschieden im Hinspiel getrennt. Danach kam der SC Weiche zu vier Punkten aus zwei Partien, während der HSV II lediglich nur eine weitere Partie absolvierte – und beim 2:2 gegen Hildesheim abermals ohne Sieg blieb. Die „Negativserie“ der Hamburger hält nun bereits seit drei Spielen an. Sie fällt aber überhaupt nur auf, weil der Spitzenreiter bis in den November hinein ungeschlagen geblieben war. Weil er zuletzt aber doch Souveränität eingebüßt hatte, rückte der Verfolger allerdings auf. Nur noch drei Punkte trennen den Gastgeber vom Tabellenführer. Er wird wohl alles dafür tun, nach diesem Duell punktgleich mit dem HSV zu sein.

Altona 93 – Hannover 96 II (So., 14 Uhr)

Als Schlusslicht war 93 in die Winterpause gegangen, und weil die erste Partie des Jahres beim TSV Havelse ins Wasser fiel, konnte sich daran auch noch nichts ändern. Der Aufsteiger, zunächst recht gut gestartet, nun aber seit einiger Zeit weitgehend erfolglos, setzt nun auf das Heimspiel gegen 96. Allerdings: Der Gast blieb in der Vorwoche, beim 1:1-Auftakt-Unentschieden gegen Braunschweig II bereits zum sechsten Mal unbesiegt. Er reist als Tabellenfünfter nach Hamburg, stellt also schon eine gewisse Herausforderung dar.

(Text: Stefan Freye)