Schleswig-Holsteinischer FVBremer FV

Regionalliga Nord der Herren 2017/2018: Vorschau Nachholspiele

15.05.2018
Wird der Titel in Havelse vergeben?
(Foto: hansepixx.de)
(Foto: hansepixx.de)

Es wurde eine Menge geleistet in den vergangenen Wochen und Monaten. Vor allem die vielen Ausfälle im Herbst und Winter stellten die Vereine vor schwere Aufgaben, mussten doch zahlreiche Nachholspiele absolviert werden. Nun ist es fast geschafft: Am Mittwoch müssen noch sechs Partien absolviert werden, dann ist die Saison gelaufen. Während die Abstiegsfrage vertagt wurde, geht es nun um den Titel: Verliert der SC Weiche Flensburg das Spiel beim TSV Havelse nicht, ist ihm die Meisterschaft nicht mehr zu nehmen.

TSV Havelse – SC Weiche Flensburg (Mi., 19 Uhr)

Die Frage liegt auf der Hand: Was ist vom TSV noch zu erwarten? Erst am Wochenende, dem 34. Spieltag, unterlag der Gastgeber im Heimspiel gegen den VfB Oldenburg mit 1:3. Eine Niederlage, die vermutlich auch den unterschiedlichen Ausgangssituationen geschuldet war. Denn während der VfB noch um den Klassenerhalt kämpfen musste, war Havelse als Elfter bereits gerettet. Nun kommt der Spitzenreiter und wird alles daran setzen, nicht zu verlieren. Der Gastgeber steht damit vor einer noch größeren Herausforderung. Das ändert aber nichts daran: In Havelse findet zum Saisonfinale ein ziemlich spannendes Spiel statt.

Altona 93 – Eutin 08 (Mi. 19 Uhr)

Im Spiel des Schlusslichts gegen den 17. sind die Absteiger unter sich, deshalb dürfte der Fokus beider Teams auf einen versöhnlichen Abschied liegen - und den ersten Schritt zu einer Rückkehr in 2019.

Lüneburger SK Hansa – VfV Borussia 06 Hildesheim (Mi., 19 Uhr)

Der Gastgeber ist nun seit elf Partien unbesiegt und wird mindestens den 12. Platz belegen. Man darf also davon ausgehen, dass der LSK mit einer gewissen Lockerheit antritt. Im besten Fall könnte er sich ja noch auf den neunten Platz verbessern. Der VfV06 (16.) kann sich dagegen nicht mehr verbessern. Er konzentriert sich vermutlich auch auf eine ganz andere Sache: Nach dem erzwungenen Abstieg von Eintracht Braunschweig II (die Profis müssen in die 3. Liga absteigen), könnte sich Hildesheim noch retten, sofern der kommende Regionalligameister in die 3. Liga aufsteigt.

BSV Rehden – Eintracht Norderstedt (Mi., 19 Uhr)

Was in Braunschweig für Enttäuschung sorgte (beide Teams verlieren eine Spielklasse), sicherte dem BSV (15.) den Klassenerhalt. Die Rehdener wären wohl kaum darauf gekommen, dass die Heimpartie gegen Eintracht Norderstedt von dieser Sicherheit begleitet werden würde. Umso ausgelassener dürfte die Stimmung sein. Der Gast (10.) möchte sich allerdings auch vernünftig aus der Saison verabschieden. Zuletzt lief es ja nicht so gut: Er wartet nun seit fünf Spielen auf einen Sieg.

FC St. Pauli II – SSV Jeddeloh (Mi., 19 Uhr)

Ein echtes Endspiel um Platz sechs. Noch liegt der Gastgeber (48 Punkte) einen Rang und einen Zähler hinter dem SSV Jeddeloh (49). Während die Hamburger aber nun seit drei Spielen siegreich sind, wartet der Gast seit vier Partien auf einen Sieg (0-1-3).

VfB Lübeck – VfL Wolfsburg II (Mi., 19 Uhr)

Ein Spitzenspiel zum Abschluss, trifft doch der Vierte auf den Dritten. Insofern ist alles angerichtet für ein Duell auf hohem Niveau. Während der Gast zuletzt aber zwei überzeugende 4:1-Erfolg über Braunschweig II und Norderstedt feierte, kam der vielbeschäftigte VfB nicht über zwei Unentschieden hinaus. Eines steht wohl fest: Nach ihren zahlreichen Nachholspielen in der letzte Zeit freuen sich die Lübecker ganz besonders auf die Pause.

 

(Text: Stefan Freye)