Schleswig-Holsteinischer FVBremer FV

Regionalliga Nord der Herren 2018/2019: So lief der 22. Spieltag

10.12.2018
Ein nicht ganz kompletter Jahresausklang
(Foto: Peter Kahre)
(Foto: Peter Kahre)

Der 22. Spieltag deutete an, dass es eine gute Idee ist, die nun anstehende Winterpause bis weit in den Februar auszudehnen. Schließlich mussten bereits zwei Partien abgesagt werden, die Duelle zwischen Havelse und dem VfL Oldenburg sowie dem VfB Oldenburg und Hannover 96 II. Abgeschlossen ist die Regionalliga Nord mit dieser Runde allerdings noch nicht ganz: Am Freitag (19.30 Uhr) stehen sich der VfB Lübeck (2.) und Holstein Kiel II (6.) zu einem interessanten Derby gegenüber - es dürfte ein würdiges „Abschiedsspiel“ werden.

SpVgg Drochtersen/Assel – BSV Rehden 2:1 (0:1)

Das letzte Auswärtsspiel hatte die Spielvereinigung mit 0:3 in Egestorf verloren. Im Kehdinger Stadion gelang nun die Rückkehr in die Erfolgsspur – dank einer Aufholjagd. Kurz vor der Pause war der Gast aus Rehden nämlich durch Tim Rieckhof (45.+1) in Führung gegangen.  Die Treffer von Alexander Neumann (60.) und Jan-Ove Edeling (84.) sorgten aber für den Heimerfolg und den Ausbau der Heimbilanz (7-3-2). Der BSV verpasste dagegen den dritten Sieg in Folge.

U. L.M. Wolfsburg – VfB Lübeck 0:3 (0:3)

Nun wartet Lupo Martini bereits seit sechs Partien auf einen Sieg. Die Winterpause kommt zweifellos zur rechten Zeit: In den kommenden Wochen wird sich der Vorletzte sammeln und dann einen neuen Anlauf unternehmen. Der VfB schielt dagegen nach wie vor auf die Tabellenspitze, trotz der zwölf Punkte Rückstand auf den VfL Wolfsburg. Die Treffer von Cemal Sezer (16.), Tommy Grupe (19.) und Daniel Franziskus (23.) beseitigten jedenfalls früh alle Zweifel an einen Auswärtssieg, und am Freitag kann der VfB im Nachholspiel gegen Holstein noch drei Punkte gut machen.

SC Weiche Flensburg – Germania Egestorf-Langreder 4:0 (0:0)

Lange Zeit verlief das Spiel ausgeglichen, dann setzte sich der Gastgeber allerdings deutlich ab. Die Treffer von Christian Jürgensen (69./77.), Gökay Isitan (81.) und Nico Empen (89.) sicherten Weiche das sechste Spiel ohne Niederlage (2-4-0) und beendeten zugleich eine Egestorfer Serie von fünf Siegen in Folge.

SV Werder Bremen II – Lüneburger SK Hansa 4:1 (2:0)

Es sah zwischenzeitlich recht gut aus für den LSK. In Bremen kassierte er nun allerdings die dritte Niederlage in Folge, und so wird er auf dem 14. Rang überwintern. Keine Frage: Die Lüneburger sind derzeit das Opfer eines breiten Mittelfeldes. Die Bremer siegten dagegen mal wieder souverän und unterstrichen somit ihre Ambitionen auf einen Spitzenplatz. Ihre Treffer erzielten Fridolin Wagner (14.), Jonah Osabutey (40.) sowie Jan-Niklas Beste (54./87.); Michael Kobert (70.) traf lediglich zum zwischenzeitlichen 1:3 für den LSK.

SSV Jeddeloh – FC St. Pauli II 2:1 (0:1)

Bis weit über eine Stunde schienen die Hamburger auf dem Weg zum ersten Sieg nach fünf sieglosen Partien. Aber der Treffer von Sirlord Conteh (40.) reichte am Ende nicht. Denn Almir Ziga (68.) und Kasra Ghawilu (72.) drehten die Partie und sicherten dem SSV den dritten Sieg aus den vergangenen vier Partien. Er kletterte damit auf Rang neun, vorbei an St. Pauli (12.).

Hamburger SV II – Holstein Kiel II 2:0 (1:0)

Drei Spiele lang waren die Hamburger bereits unbesiegt, gegen den starken Aufsteiger aus Kiel folgte nun ein richtiger Befreiungsschlag. Die Treffer von Mats Köhlert (50.) und Josha Vagnoman (79.) ließen den HSV denn auch auf den zehnten Platz klettern. Der Gast ist dagegen seit drei Spielen ohne Sieg und fiel auf Rang sechs zurück. Die kleinen Störche haben im Nachholspiel beim VfB Lübeck allerdings noch eine Chance auf einen dreifachen Punktgewinn im Jahr 2018.

Eintracht Norderstedt – VfL Wolfsburg II 1:6 (1:1)

Noch zur Pause schien der Gastgeber auf einem guten Weg zu einem respektablen Ergebnis. Dann landete der Spitzenreiter doch den zehnten Sieg in Folge – und zwar recht deutlich. Nachdem Norderstedts Marcus Coffie (37.) die Führung durch Yannik Möker (32.) ausgeglichen hatte, war die Eintracht erst einmal in Unterzahl geraten. Auf die Gelb-Rote Karte gegen Mats Facklam (41.) folgten dann die Hamburger Treffer von Julian Justvan (65.), Daniel Hanslik (75./87.) und Marcel Stutter (77.). Zudem unterlief Marcus Coffie (81.) ein Eigentor.

 

(Text: Stefan Freye)