Schleswig-Holsteinischer FVBremer FV

Regionalliga Nord der Herren 2018/2019: So lief der 14. Spieltag

15.10.2018
Die Jungwölfe setzen sich ab.
(Foto: Marcus Sellhorn)
(Foto: Marcus Sellhorn)

Am 14. Spieltag der Regionalliga Nord hat sich der VfL Wolfsburg einen Vorsprung von sechs Punkten auf die Konkurrenz verschafft. Seine Verfolger müssen langsam aber sicher aufpassen, dass sie den Spitzenreiter nicht aus den Augen verlieren. Allerdings: Noch stehen einige Nachholspiele aus, und besonders lang ist die Saison ja auch noch nicht.

SpVgg Drochtersen/Assel – VfB Lübeck 2:1 (1:1)

Es kommt eben immer anders als man denkt in dieser Regionalliga: Angesichts von drei sieglosen Spielen war der Gastgeber zumindest als kleiner Außenseiter in dieses Duell gestartet – und dann siegte er doch. Weshalb der VfB nach dem 0:0 gegen den BSV Rehden nun bereits zum zweiten Mal in Folge sieglos blieb. Dabei war er durch Kresimir Matovina in Führung gegangen (21.). Für den Heimsieg sorgten erst die beiden Treffer von Marcel Andrijanic (31., 71.).

SC Weiche Flensburg – Lüneburger SK Hansa 4:1 (2:0)

Der SC Weiche meldet sich als Dritter wieder zurück an der Spitze – und der dritte Sieg aus den vergangenen vier Partien half dabei natürlich mit. Gegen den LSK war Gary Noel der Mann des Tages. Nachdem Christian Jürgensen zur Führung des Gastgebers getroffen hatte (10.) ließ der Nationalspieler von Mauritius drei Treffer zum 4:0 folgen (29./75./79.). Da vermochte auch der Ehrentreffer des Gastes durch Kevin Krottke (83.) keinen wesentlichen Einfluss mehr auf das Geschehen zu nehmen.

SSV Jeddeloh – Hamburger SV II 1:1 (0:1)

Der SSV verhinderte mit dem Remis die vierte Niederlage in Folge, dürfte mit der Punkteteilung also leben können. Zumal er den Rückstand nach dem Tor von Christian Stark (16.) dank des Treffers von Kasra Ghawilu (52.) ausgleichen konnte, also eine kleine Aufholjagd hinlegte. Nun wartet auch der HSV seit drei Spielen auf einen Sieg.

FC St. Pauli II – VfL Wolfsburg II 1:3 (0:1)

Es sind jetzt bereits sechs Punkte Vorsprung: Der Spitzenreiter VfL Wolfsburg hat die Schwächephase seines ärgsten Verfolgers aus Lübeck ausgenutzt und sich abgesetzt – allerdings hat der VfB noch ein Nachholspiel auszutragen. Den dritten Sieg in Folge perfekt machten die Treffer von Daniel Patryk Hanslik (38./47./82.), der sich angesichts seines Dreierpacks den Titel Mann des Tages sicherte. Der zwischenzeitliche Anschluss durch Dario Kovacic (75., FE) vermochte das nicht zu verhindern.

Germania Egestorf-Langreder – VfL Oldenburg 2:1 (2:1)

Das Ergebnis ist knapp, entspricht aber voll und ganz den Erwartungen: Der in seinen Heimspielen noch ungeschlagene Gastgeber (5-1-0) gewann gegen den nun nach wie vor auswärts sieglosen Gast aus Oldenburg (0-0-7). Zwar war Conrad Azong (20.) die Führung des VfL gelungen. Doch Marvin Stieler (31., FE) und Marek Waldschmidt (35.) drehten das Ergebnis noch vor der Pause. Zudem verloren die Oldenburger noch Ali Sandoghdar mit einer Gelb-Roten Karte (38.). Es war nicht das erste Missgeschick des Gastes, hatte Efkan Erdogan doch früh einen Strafstoß vergeben (13.). Unterm Strich lässt sich wohl sagen: Das war nicht der Tag des VfL Oldenburg.

U.L.M. Wolfsburg – Eintracht Norderstedt 0:2 (0:1)

Die sechste Niederlage in Folge hat unangenehmen Folgen: Lupo Martini wird nun bereits durch sieben Punkte von einem Nichtabstiegsplatz getrennt. Gegen die Eintracht aus Norderstedt sorgten die Gegentreffer von Deran Toksöz (45.) und Felix Drinkuth (72.) für die Heimniederlage des Schlusslichts. Der Gast landete dagegen seinen zweiten Punktspielsieg in Folge und kletterte auf Rang neun.

VfB Oldenburg – TSV Havelse 3:1 (0:0)

Der Treffer von Oldenburgs Kifuta Makangu (49.) wurde noch durch Erhan Yilmaz (69., FE) gekontert. Erst die beiden Jokertore von Pascal Steinwender (73.) und Maik Lukowicz (78.) machten den wichtigen Heimsieg perfekt. Der VfB ist nun nämlich seit sechs Partien ungeschlagen und setzte sich als Zehnter etwas von der Abstiegszone ab. Dagegen fiel der seit vier Spielen sieglose TSV auf den 15. Rang zurück.

 

(Text: Stefan Freye)