Schleswig-Holsteinischer FVBremer FV

Regionalliga Nord der Herren 2018/2019: Vorschau Nachholspiele 17./18.04.2019

17.04.2019
Kompaktes Festprogramm
(Foto: hansepixx.de)
(Foto: hansepixx.de)

Fünf Nachholspiele stehen in den kommenden Tagen auf dem Programm. Dabei tritt der Tabellenzweite VfB Lübeck bei Hannover 96 II an und wird anschließend nach Spielen zum Wolfsburger Spitzenreiter gleichgezogen haben. Natürlich nimmt auch das Rennen um den Klassenerhalt weiter an Fahrt auf. Das gilt erst recht für das eigentliche Osterprogramm mit den Partien U.L.M. Wolfsburg (18.) - BSV Rehden (12.) am Sonnabend (14 Uhr) und Lüneburger SK (16.) - Eintracht Norderstedt (15.) am Montag (14 Uhr).  

Hannover 96 II – VfB Lübeck (Mi., 19.30 Uhr)

Das 3:0 in Rehden markierte den neunten Sieg in Folge – keine Frage, der VfB Lübeck befindet sich in einer richtig guten Form. Nun noch ein Sieg im Nachholspiel, und der Tabellenzweite ist bis auf einen Zähler dran am VfL Wolfsburg. Aber in Lübeck wissen sie natürlich: So leicht gewinnt man nicht in Hannover. Beim 4:1 gegen den VfL Oldenburg knüpfte der Tabellensechste schließlich  an eine alte Serie an. Er hatte die ersten fünf Partien des Jahres gewonnen.

VfB Oldenburg – VfL Oldenburg (Do., 18.15 Uhr)

Das Derby startet mit einem klaren Favoriten: Der VfB gewann zwar nur eines der vergangenen fünf Partien. Als Tabellenneunter hält er sich aber weitgehend raus aus dem Abstiegsrennen, er hatte ja zuvor genug Punkte gesammelt. Der VfL dagegen nicht. Er benötigt bereits ein kleines Wunder, um die zwölf Punkte zum regulären Relegationsplatz noch aufzuholen. Zudem wartet er auch nach 14 Auswärtsspielen noch auf einen Punktgewinn in der Fremde. Allerdings: Ein Derby hat schon einen speziellen Charakter, und angesichts von vier Heimniederlagen in Folge darf der VfB derzeit nicht gerade als Macht im Marschwegstadion gelten.

TSV Havelse – Hamburger SV II (Do., 19 Uhr)

Sieg und Niederlage wechselten sich beim TSV in den vergangenen Wochen stetig ab, und so vermochte sich der 14. ein bisschen von den Abstiegsplätzen abzusetzen. Allerdings gingen die letzten drei Partien auf eigenen Platz verloren. Nun kommt im HSV (7.) ein Team, das nun seit vier Auswärtsspielen ungeschlagen ist. Als klarer Favorit dürfte der TSV Havelse also nicht antreten zu diesem Duell. Um einen weiteren Schritt in Richtung Klassenerhalt geht es für den Gastgeber trotzdem.

SSV Jeddeloh – SV Werder Bremen II (19.30 Uhr)

Ein bisschen holprig war der Start der Bremer schon verlaufen. Aber eine Niederlage kassierte hatte der Tabellendritte eben auch nicht in den ersten Wochen dieses Jahres. Also tritt er nun mit einer Serie von elf ungeschlagenen Spielen an. Die Grün-Weißen sind nämlich längst wieder in die Form der Hinrunde gelangt, stellen derzeit unter Beweis, dass sie zu den stärksten Teams der Liga zählen. Der SSV hat sich zuletzt allerdings auch gefangen. Zwar endete das Heimspiel gegen Eintracht Norderstedt lediglich mit einem 1:1-Unentschieden. Es sicherte dem Tabellenzehnten aber den siebten Punkt aus den vergangenen drei Partien.

FC St. Pauli II – Germania Egestorf-Langreder (Do., 19.30 Uhr)

Zwei Heimniederlagen hatte der FC St. Pauli kassiert, ehe er zuletzt zum 1:0 gegen Holstein Kiel II gekommen war. Der Gastgeber (11.) tritt also einigermaßen selbstbewusst zum Duell mit dem 13. an. Getrennt werden diese Teams lediglich durch einen Zähler. Deshalb wissen auch beide, worum es nun geht: Ein Sieg im Nachholspiel würde den Abstand zur regulären Abstiegszone auf ein beruhigendes Maß steigern.

 

(Text: Stefan Freye)