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40 Teams bei Futsal-Spektakel

(Foto: Sportfoto Gettschat)

Was für ein Spektakel. Zwei Tage, zwei Städte, 40 Teams, fünf Meisterschaften. Da war jede Menge los am vergangenen Wochenende. Mit spektakulären Spielen, vielen Toren und einiges an Spannung gingen die Norddeutschen Futsalmeisterschaften der Juniorinnen und Junioren über die Bühne.

Die Moorbekhalle in Norderstedt war Austragungsort der Junioren-Wettbewerbe. Am Samstag für die B- und C-Junioren, am Sonntag für die A-Junioren. Jeweils acht Mannschaften waren in den drei Wettbewerben am Start. Qualifiziert über die Ausscheidungen in den vier norddeutschen Landesverbänden, ging es am Wochenende um Gold, Silber und Bronze im überregionalen Wettbewerb.

Zum ersten Mal im sogenannten Hammes-Model gespielt (angesetzt war nur die erste Spielrunde, weitere Spielrunden ergaben sich nach den Ergebnissen aus dem Turnierverlauf), bot sich den Zuschauern in allen drei Wettbewerben ein spannender Turnierverlauf. Zwar konnte in jeder der drei Altersklassen der Sieger ungeschlagen mit 12 Zählern triumphieren, jedoch stand dies erst kurz vor Schluss fest. Gerade am ersten Tag, als die Spiele auf zwei nebeneinander liegenden Plätzen stattfanden, gab es ein munteres Hin- und Her der Platzierungen in der Tabelle.
Das erste Siegerteam des Wochenendes kam aus Hamburg und hieß Wedeler TSV. Die C-Junioren von Trainer André Kordts hatten lediglich im letzten Spiel gegen Vorwärts Wacker 04 zu Beginn Mühe, brachten letztendlich aber auch dieses Spiel mit 3:1 über die Bühne und konnten anschließend sowohl den verdienten Sieg als auch die Qualifikation zu den Deutschen Futsalmeisterschaften am kommenden Samstag in Gevelsberg feiern.

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Bei den B-Junioren bejubelten gleich Teams die erfolgreiche Qualifikation zu den Deutschen Meisterschaften. Dort sind sowohl der Norddeutsche Meister TSV Pattensen, als auch der Zweitplatzierte SC Vorwärts Wacker teilnahmeberechtigt. Ramin Neumann Trainer des Vizemeisters SC Wacker äußerte sich dementsprechend zufrieden: „Zunächst gratulieren wir natürlich dem TSV Pattensen, die heute einfach das bessere Team waren. Die Vizemeisterschaft bei den Norddeutschen Meisterschaften ist für uns aber auch ein super Erfolg. Ich bin unheimlich stolz auf meine Jungs. Jetzt freuen wir uns auf die Deutschen Meisterschaften und hoffen auch dort eine gute Platzierung zu erreichen“

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Einen Tag später trugen dann die A-Junioren ihre Meisterschaft in der Moorbekhalle aus. Dort war Holstein Kiel das Maß aller Dinge. Mit der Maximalausbeute von 12 Punkten und einer Tordifferenz von 13 (bei lediglich zwei Gegentoren), hatten an diesem Tag alle anderen das Nachsehen. Selbstverständlich, dass sich auch die Schleswig-Holsteiner über eine gelungene Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft in Gevelsberg freuen können.

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Während die Junioren in Norderstedt unterwegs waren, schlugen die Juniorinnen zeitgleich ihre Zelte nur wenige Kilometer westlich in Pinneberg auf. Zu Gast bei den Pinneberger Löwen wurden die Norddeutschen B- und C-Juniorinnen Futsalmeisterschaften in der Sporthalle der Theodor-Heuss-Schule ausgetragen.

Am Samstag spielten die C-Juniorinnen der Jahrgänge 2005 bis 2008 in zwei Gruppen im Modus „Jeder gegen Jeden“ ihre Meisterschaft aus. Während in der Gruppe B mit Hannover 96 bei drei Siegen aus drei Spielen und Werder Bremen (vier Punkte) die Sieger schon recht schnell feststanden, war es in der Gruppe A lange Zeit noch spannend. Titelverteidiger Meppen kam spät ins Rollen und benötige im letzten Spiel einen Sieg, um sich den Gruppensieg zu schnappen. Dies gelang mit einem überzeugenden 9:0 gegen die Bremerinnen vom FC Union/60. Platz zwei und damit den Einzug in das Halbfinale sicherten sich die Mädels des Walddörfer SV.

Das Halbfinale zwischen dem SV Meppen und Werder Bremen wurde zu einer klaren Angelegenheit für die Emsländerinnen. Mit 3:0 wurden der Sieg und der Einzug ins Finale unter Dach und Fach gebracht. Die zweite Partie zwischen Hannover 96 und dem Walddörfer SV gestaltete sich weitaus ausgeglichener. Erst in der Schlussphase konnte Hannover 96 den Deckel drauf machen und gewann knapp mit 2:1 gegen den Walddörfer SV.

Das Finale wurde eine ebenso enge Angelegenheit. Beide Teams konnten die Partie lange Zeit auf hohem Niveau ausgewogen gestalten, letztendlich hatte der SV Meppen mit 2:1 knapp die Nase vorn und holte sich den Titel des Norddeutschen Futsalmeisters zum dritten Mal in Folge.

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Der Wettbewerb der B-Juniorinnen einen Tag später gestaltete sich ebenfalls außerordentlich spannend. Bereits in den Gruppenspielen deutete sich ein ausgeglichenes Teilnehmerfeld an. So war auch nur in der Gruppe B Titelverteidiger Harburger TB mit drei Siegen mit schnellen Schritten in Richtung Vorschlussrunde geeilt. Als zweites Team qualifizierte sich Holstein Kiel (sechs Punkte). In der Gruppe A entschied ein Tor zugunsten des Hamburger SV über den Gruppensieg. Mit zwei Siegen und einem Unentschieden gegen den späteren Tabellenzweiten, Hannover 96 setzten sich die Hansestädterinnen mit sieben Punkten und einem Torverhältnis von +9 vor die Niedersächsinnen (sieben Punkte / +8).

Im ersten Halbfinale konnte der HSV mit 3:1 über Holstein Kiel den Einzug ins Finale sichern. Im zweiten Spiel zwischen Hannover 96 und dem Harburger TB musste sogar das Sechsmeterschiessen herhalten, um einen Sieger zu finden. Nach 0:0 in der regulären Spielzeit hatten die Mädels des Harburger TB das Momentum auf ihrer Seite und sorgten mit dem Einzug ins Endspiel für ein rein Hamburger Finale.
Dieses ging dann mit 2:0 an die Mädels des HSV, die damit den Titel des Norddeutschen Meister feiern konnten.

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Sowohl Meister als auch Vizemeister beider Wettbewerbe sind für den DFB Futsal-Cup am 14. März 2020 in Wuppertal qualifiziert.

Wir wünschen allen qualifizierten Teams viel Spaß und viel Erfolg bei den deutschen Futsalmeisterschaften in Gevelsberg und Wuppertal.

 


(Text: NFV)
 

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