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Der NFV trauert um Jürgen Gohr

(Bild: Privat)

Der Norddeutsche Fußball-Verband trauert um Jürgen Gohr, der am Silvestermorgen im Alter von 76 Jahren verstorben ist.

Jürgen Gohr war seit 2021 Mitglied in der NFV-Kommission Prävention & Sicherheit. Dort kümmerte er sich mit Leidenschaft besonders um die Themen Sicherheitsbeobachtungen und die Ausbildung neuer Sicherheitsbeauftragter. Als verlässlicher Partner und Kollege von „Auwi“ Winsmann, übernahm er dessen Position als Vorsitzender der Kommission mit dem NFV-Verbandstag 2024.

Jürgen Gohr war ein überaus engagierter Mensch, der sich aus Berufung für alle Belange rund um das Thema Sicherheit im Fußball eingesetzt hat. Bis zu seiner Pensionierung war der begeisterte Hobby-Bastler als Bauamtsleiter der Gemeinde Gudow (Herzogtum Lauenburg, Schleswig-Holstein) tätig.

Sein ehrenamtliches Engagement begann bereits früh bei seinem Heimverein TSV Gudow. Dort bekleidete er vom Trainer, Betreuer, Greenkeeper bis zum Vorsitzenden diverse Ämter und agierte noch bis vor wenigen Jahren als Betreuer des Alte-Herren-Teams seines Vereins.

Seine Sympathien im Profifußball galten sowohl dem FC Bayern als auch Borussia Dortmund, was den Menschen Jürgen Gohr vielleicht auch etwas beschreiben mag: immer ausgleichend, immer vermittelnd, immer ein offenes Ohr für seine Mitmenschen.
Als junger Mann kickte er für den HSV, spielte mit Größen wie Manfred Kaltz oder Rudi Kargus im Team. Während die zuvor genannten die Bühnen des großen Fußballs eroberten, blieb Jürgen Gohr dem Amateurfußball verbunden.

Beim Schleswig-Holsteinischen Fußballverband (SHFV) war Jürgen Gohr ab 2017 in der Kommission für Sicherheit tätig. Erst als Mitglied und später ab 2019 auch als Vorsitzender. Durch dieses Amt war er auch ständiger Beisitzer im Verbandsspielausschuss. Bereits Jahre zuvor stellte er sich im Kreisverband Lauenburg in den Dienst als Fair-Play-Beauftragter.

NFV-Präsident Ralph-Uwe Schaffert: „Mit Jürgen Gohr verlieren wir nicht nur eine Persönlichkeit, die ganz viel für den Fußballsport auf regionaler und überregionaler Ebene bewirkt hat; noch viel mehr verlieren wir einen warmherzigen und engagierten Menschen, den wir sehr gerne in Erinnerung behalten werden.“

 

(Text: NFV)

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