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"Der Trend geht zum „Norddeutschen Weg“

Walter Fricke über Möglichkeiten in den Junioren Regionalligen Nord

(Foto: Sportfoto Gettschat)

In dieser Woche werden sie sich in der mittlerweile gewohnten Form zusammenfinden: Eine Videokonferenz verbindet den NFV-Jugendausschuss und die Klubs der A-, B- und C-Juniorenregionalliga. „Dem Jugendausschuss ist es wichtig, die Vereine am Entscheidungsprozess teilhaben zu lassen“, sagt Walter Fricke, Vorsitzender des Gremiums. Er verspricht sich deshalb ein „Meinungsbild“, und das wird eine Grundlage für die kommenden Entscheidungen bilden.

Dem NFV ist es allerdings sehr daran gelegen, dass für seine Spielklassen, also die Regionalligen der Herren, Damen und Junioren, vergleichbare Lösungen gefunden werden. Insofern trifft es sich gut, dass auch im Bereich der Nachwuchsspielklassen der „Norddeutsche Weg“ möglich ist. Er wäre mit einem Abbruch, einer Quotienten-Regelung und Aufsteigern in die Juniorenbundesligen (bei A- und B-Junioren) verbunden, käme aber ohne Absteiger aus. 

Damit einhergehen würde indes eine Aufstockung der drei Jugendspielklassen – und mit dieser das ein oder andere Fragezeichen hinsichtlich der kommenden Saison. Denn noch steht ja nicht fest, wann wieder gespielt werden darf. Treten dann 17 oder 18 Teams statt zuvor nur 14 Mannschaften an, ist der Spielbetrieb angesichts zahlreicher Zwangspausen (etwa durch Auswahlmaßnahmen) schnell überfordert. Insofern lassen sich nicht alle Regelungen abschließend treffen – es ist die Entwicklung der Corona-Pandemie abzuwarten. 

Noch wird also längst nicht alles zu besprechen sein. Aber Walter Fricke ist nun erst einmal froh, dass er die beteiligten Vereine zu einer umfassenden „Informationsveranstaltung“ begrüßen kann. Nachdem man sich ausgetauscht hat, wird der Jugendausschuss entsprechende Vorlagen erarbeiten, die auf einem außerordentlichen Verbandstag zur Abstimmung gestellt werden.



(Text: Stefan Freye)

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