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Einführung U17-Juniorinnen Regionalliga ein Erfolg

Trio an der Tabellenspitze

Foto: IMAGO / Lobeca

Zur laufenden Saison 2025/2026 hat der NFV die B-Juniorinnen Regionalliga Nord eingeführt. Nach Auflösung der B-Juniorinnen Bundesliga ein notwendiger Schritt, um weiter eine Talentförderung für junge Spielerinnen im Norden anzubieten. In der Premierensaison messen sich acht Teams in der Liga.

Nach zehn gespielten Spieltagen befindet sich die U17-Juniorinnen Regionalliga Nord jedoch erst einmal in der wohlverdienten Winterpause. Im Kampf um die Tabellenspitze bleibt es über den Jahreswechsel aber spannend. Werder Bremen führt die Liga mit 24 Punkten an, dicht gefolgt vom Hamburger SV mit 22 Punkten und der punktgleichen SpVg Aurich. Auch die weiteren Teams wie ETV Hamburg, Hertha BSC, SV Meppen, Hannover 96 und Holstein Kiel liegen eng beieinander und sorgen sicherlich für ein packendes Rennen bis zum Saisonende.

Rückblick auf den 10. Spieltag

Ein Highlight war das Spitzenspiel zwischen Werder Bremen und dem Hamburger SV. Trotz eines klaren 3:0-Erfolgs für den HSV bleibt Werder Tabellenführer. Die Grün-Weißen konnten sich bislang mit acht Siegen aus zehn Spielen eindrucksvoll präsentieren. Torjägerin Matilda Schütte führt mit 15 Treffern die Liga an und ist eine zentrale Stütze im Offensivspiel.

Der Hamburger SV zeigt ebenfalls eine starke Saisonleistung. Unter dem Trainer-Duo Norina Bleick und Jannik Kovar liegt der Fokus auf der individuellen Förderung jeder Spielerin: technische Ausbildung, Spielintelligenz und Teamzusammenhalt stehen im Mittelpunkt.

Stimmen zur Liga

Sabine Mammitzsch, Verantwortliche für die Liga, betont: „Die U17-Regionalliga bietet den Spielerinnen eine hervorragende Plattform, um sich auf hohem Niveau zu messen und wertvolle Erfahrungen zu sammeln.“

Spielleiterin Nantke Penner ergänzt: „Die Liga ermöglicht leistungsorientierten Teams regelmäßige, anspruchsvolle Begegnungen und fördert die Entwicklung des Juniorinnenfußballs im Norden.“

Ausblick auf den 11. Spieltag

Am 28. Februar geht es weiter mit dem 11. Spieltag, der bereits jetzt Spannung verspricht. Besonders interessant wird das Duell zwischen ETV Hamburg und Hertha BSC sein, denn beide Teams trennen nur einen Punkt in der Tabelle. Werder Bremen und der Hamburger SV werden versuchen, ihre Positionen an der Spitze zu festigen, während die übrigen Spitzenteams für Überraschungen sorgen könnten.

Die Winterpause bietet den Mannschaften Zeit zur Regeneration, bevor es im Frühjahr wieder um wichtige Punkte für die Meisterschaft geht.

Zum Modus: 

Die Meisterschaftsrunde wird in Hin- und Rückspielen ausgetragen, bei der die Mannschaften je einmal auf eigenem und auf des Gegners Platz antreten. Nach Abschluss der regulären Spielrunde erfolgen sowohl eine Gold- als auch eine Silberrunde. An der Goldrunde nehmen die vier erstplatzierten Teams nach Tabellenstand der Hauptrunde teil, an der Silberrunde entsprechend die unteren vier Teams.

Jedes Team startet in der Gold-/Silberrunde mit 0 Punkten sowie 0:0 Toren, das heißt die bis hierhin erzielten Tore und Punkte entfallen komplett in der Gold- bzw. Silberrunde. Die Gold- bzw. Silberrunde wird jeweils in Hin- und Rückspiel ausgetragen. Gewertet werden die Spiele nach dem üblichen Verfahren: Meiste Punkte, bei Gleichheit in folgender Reihenfolge: 1) Seite 4 Torverhältnis, 2) mehr erzielte Tore, 3) direkter Vergleich, 4) sollte alles gleich sein, bestimmt die bessere Platzierung in der vorausgegangenen Hin- und Rückrunde über die finale Platzierung. Meister der Regionalliga Nord ist, wer die Goldrunde auf Platz 1 abschließt.

Einen Absteiger wird es in dieser ersten Saison nicht geben.

Bereits in den vergangenen Wochen sind NFV und die teilnehmenden Vereine zusammengekommen, um die ersten Monate der neuen Liga zu evaluieren und Rückschlüsse für weitere Spielzeiten zu ziehen. Einig sind sich alle Beteiligten darüber, dass die Liga sinnvoll ist, jungen Spielerinnen eine notwendige Perspektive gibt und auch über diese erste Premierensaison weitergeführt werden sollte.

 

 

(Text: NFV/Pirk)

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