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Der VfB Oldenburg macht den Aufstieg perfekt

Jubel bis in die Nacht

(Foto: Patrick Skrzipek)

Am Ende wurde noch ein bisschen gezittert. Doch selbst die 1:2 (1:1)-Niederlage gegen Dynamo Berlin vermochte den VfB Oldenburg nicht am Aufstieg in die 3. Liga zu hindern. Nachdem der Meister der Regionalliga Nord das Hinspiel in Berlin mit 2:0 gewonnen hatte, ging das letzte Ticket trotz der Heimpleite an die Niedersachsen. „Am Ende sind wir noch kurzzeitig in Bedrängnis geraten, aber wir sind unter dem Strich verdient in die 3. Liga aufgestiegen“, kommentierte VfB-Coach Dario Fossi. Er fand, dass „Stolz“ nicht ausreiche, um auszudrücken, was er angesichts des Erfolgs seiner Mannschaft empfinde.

Zunächst hatte Max Wegner mit dem Führungstreffer für Beruhigung gesorgt (34.). Dem Ausgleichstreffer von Niklas Brandt (44.) sollte in der Nachspielzeit allerdings die Berliner Führung durch Andor Bolyki (90.+6), und so wurde es in den letzten Sekunden noch einmal spannend. Nach dem Schlusspfiff kannte die Begeisterung keine Grenzen, und es folgte der mittlerweile offenbar obligatorische Platz-Sturm der Fans. „Die gesamte Stadt und Region haben nach diesem Erfolg gelechzt. Am Ende ist es eine riesige Erleichterung, dass die Jungs es geschafft haben“, meinte Sebastian Schachten, Sportlicher Leiter in Oldenburg.

Der Rest war Jubel: Bis in die Nacht wurde die Rückkehr in den Profifußball nach 25-jähriger Abstinenz gefeiert. Am Sonntag wurde das Team von zahlreichen Fans auf dem Rathausbalkon empfangen, zudem trugen sich die Oldenburger Kicker ins Goldene Buch der Stadt ein. Der VfB tritt neben der SpVgg Oberfranken Bayreuth, dem SV 07 Elversberg und Rot-Weiss Essen den Gang in die 3. Liga an.
 


(Text: Stefan Freye)

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