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Frauen starten in die neue Spielzeit

Beginn mit zwei Staffeln und einfacher Runde

(Foto: hansepixx.de)

Als letzte der norddeutschen Regionalligen startet am Sonntag die Frauen-Regionalliga Nord in die neue Spielzeit. Auch hier wird aufgrund der erhöhten Mannschaftszahl von 15 (statt 12) in einem alternativen Spielmodell gespielt.

Zwei Staffel in einer einfachen Runde. Aufteilung in eine Meister- und eine Abstiegsrunde. Das die Kurzfassung des Modus‘, der für die Spielzeit 2020/2021 gilt, bevor in der kommenden Saison dann wieder in das ursprüngliche Modell der einteiligen Regionalliga zurückgekehrt wird.

Die Einteilung der beiden Staffeln erfolgte auf Wunsch der Vereine nach der Tabellensituation vor Abbruch der Saison am 12. März 2020, um in zwei sportlich möglichst ausgeglichenen Gruppen spielen zu können. Die drei Aufsteiger ATS Buntentor (Bremen), TSC Wellingsbüttel (Hamburg) und Osnabrücker SC (Niedersachsen) wurden den beiden Staffeln zugelost.

Staffel A: 

SV Henstedt-Ulzburg
VFL Jesteburg 
Hamburger SV 
TSG 07 Burg Gretesch
TV Jahn Delmenhorst
SV Werder Bremen II
Osnabrücker SC
ATS Buntentor

Staffel B:

Hannover 96
KSV Holstein
FC St. Pauli
SV Meppen II
Walddörfer SV
TuS Büppel
TSC Wellingsbüttel

Nach Abschluss der Qualifikationsstaffeln (geplant Mitte November), qualifizieren sich die jeweils besten drei Teams für die Meisterrunde, die folgenden fünf bzw. vier Mannschaften müssen in die Abstiegsrunde. In den beiden neu gebildeten Staffeln wird im Modus Jeder gegen Jeden mit Hin- und Rückspiel gespielt. Ende Mai 2021 soll dann der neue Meister feststehen. Für den Aufstieg in die 2. Frauen-Bundesliga steht im Anschluss noch das Relegationsspiel an (voraussichtlich Mitte Juni gegen den Vertreter des Regionalverbandes Nordost). In der Abstiegsrunde wird aufgrund der Anzahl der Mannschaften bis in den Juni hineingespielt. Den Gang in die Oberliga müssen die drei letztplatzierten Teams antreten.

Der Meister 2020, SV Henstedt-Ulzburg, gehört sicherlich auch in dieser Spielzeit wieder zu den Favoriten. Dennoch steht auch die Konkurrenz in den Startlöchern. Hannover 96, der Hamburger SV und auch die Teams aus Kiel und Jesteburg möchten gewiss bei der Vergabe des Titels ein Wörtchen mitreden. So unterschiedlich die Ziele für die neue Saison sein mögen, eins eint aber vermutlich alle Teams; die Freude, dass es endlich wieder losgeht. 210 Tage seit dem der Ball das letzte Mal in der Liga rollte, sind eine lange Zeit. „Ich bin gespannt, wie die Mannschaften die lange Pause verkraftet haben“, äußerte sich Staffelleiterin Dagmar Thißen zum Saisonauftakt.
Nun sind die Vorzeichen ein bisschen verändert, neben Spieltagen, Toren und Transfers stehen eben auch Dinge wie Hygienekonzepte und Abstandsregelungen im Mittelpunkt des Geschehens. Das schmälert die Vorfreude aber kaum. So ist auch Dagmar Thißen froh, dass es wieder los geht, wünscht sich aber gleichzeitig, „dass uns Corona keinen weiteren Strich durch die Spielplanung macht.“

Christian Jürss, Trainer des SV Henstedt-Ulzburg sieht seine Mannschaft für den Auftakt gerüstet. Der Vorjahresmeister aus Schleswig-Holstein geht das Projekt Titelverteidigung gelassen aber konzentriert an. "Nach der langen coronabedingten Pause konnten wir einige Talente aus der B-Juniorinnen Bundesliga in unserem Kader begrüßen und hoffen die Langzeitverletzten so gut wie möglich zu kompensieren. An unserer Zielsetzung soll dieses nichts ändern: Wir wollen in der kommenden Saison mit unserer jungen Mannschaft Meister werden und in den Relegationsspielen um den Aufstieg in die zweite Bundesliga spielen.“ Zufrieden zeigte sich Jürss auch über die Leistungen in den letzten Wochen: „Die Vorbereitung konnten wir mit dem Gewinn des Landespokals in Schleswig-Holstein (6:1 gegen Holstein Kiel) und dem Einzug in die 2.Runde des DFB Pokals (3:0 gegen SV Budberg Regionalliga West) erfolgreich beenden.
Hannover 96 und der Hamburger SV sind für mich durch ihre personellen Verstärkungen die größten Konkurrenten um den Meistertitel in der Regionalliga Nord. Unsere Staffel wird aufgrund der beiden Aufsteiger und der weiteren starken Teams sicherlich äußerst interessant werden und wir müssen hart arbeiten, um unter die ersten Drei für einen Platz in der Aufstiegsrunde zu kommen", so Jürss weiter.

Alle Vereine haben ein Hygienekonzept vorgelegt und unterliegen in ihrem Trainings- und Spielbetrieb den Vorgaben der örtlichen Behörden. So ist das Spiel FC St. Pauli gegen den TuS Büppel für den ersten Spieltag abgesetzt worden, da im Landkreis Friesland aufgrund der derzeitig hohen Infektionszahlen der Training- und Spielbetrieb bis zum 11.10.2020 ausgesetzt wurde. Der Vorgabe nach betrifft dies auch die Heim- und Auswärtsspiele des TuS Büppel.

 


(Text: NFV)
 

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