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Geschichtsstunde

VfL Wolfsburg zum Dritten...

(Fotos: VfL Wolfsburg)

Die Saison 2020/2021 pausiert, und das bereits zum zweiten Mal nach der Auszeit im letzten Frühjahr. Doch es gab ein Leben vor der Corona-Pandemie, auch in der Regionalliga Nord. In dieser Serie blicken wir auf die Spielzeiten seit ihrer Einführung in der aktuellen Form im Jahr 2012 zurück.

Saison 2018/2019

Da Weiche Flensburg in der Qualifikation zur 3. Liga scheiterte, bleibt der Meister der Spielklasse erhalten. Nach zwei Jahren in der 3. Liga kehrt zudem der SV Werder Bremen II zurück in die Regionalliga Nord. Neben Lupo Martini Wolfsburg (Meister der Oberliga Niedersachsen) steigen der KSV Holstein Kiel II (Schleswig-Holstein) und der VfL Oldenburg (Niedersachsen) nach erfolgreicher Qualifikationsrunde aus ihren Oberligen auf. 

Der Meister: Diesmal ging der Titel mal wieder an den VfL Wolfsburg II, der sich mit 77 Punkten vor dem VfB Lübeck (74) durchsetzen konnte. Auf den weiteren Plätzen und mit einem gewissen Abstand folgen der SV Werder II (61), Weiche Flensburg (59) sowie die SpVgg Drochtersen/Assel (52). Der Titelkampf durfte demnach als Fernduell zwischen dem VfL und dem VfB gelten. Dabei war es am Ende noch einmal eng geworden: Seit dem neunten Spieltag hatte der neue Titelträger die Liga angeführt, lag zwischenzeitlich rund ein Dutzend Punkte vor seinem Verfolger. Nach dem ein oder anderen Ausrutscher des Spitzenreiters war der VfB Lübeck aber plötzlich bis auf wenige Zähler wieder dran. Die Niedersachsen zeigten sich indes nervenstark und feierten vorzeitig, nämlich am 33. Spieltag, ihren dritten Titel seit Einführung der Liga im Jahr 2012. In den Aufstiegsspielen zur 3. Liga trat der VfL wenig später gegen den FC Bayern II an – und verpasste nach einem 3:1 im Heimspiel aufgrund eines 1:4 in München erneut nur knapp den Gang in die nächsthöhere Spielklasse. 

Die Überraschung: Der VfL Wolfsburg II und sein Titelgewinn waren so eher nicht erwartet worden. Zwar zählt die Bundesligareserve eigentlich immer zu den aussichtsreichen Kandidaten. Aber in den erfahrenen Teams aus Flensburg, dem amtierender Meister der Liga, und Lübeck sowie durch den Drittligaabsteiger SV Werder II schien dem VfL II eine große Konkurrenz erwachsen zu sein. In Wolfsburg selbst zeigte man sich einigermaßen überrascht vom Spitzenplatz. „Ich hatte vor der Saison vor allem den VfB Lübeck und Weiche Flensburg auf der Liste“, meinte Pablo Thiam, Sportlicher Leiter des VfL II. Die verjüngte Mannschaft hatte aber offenbar schneller zusammengefunden als gedacht. „Wir konnten bereits in der Hinrunde viele Spieler aus der letztjährigen A-Jugend integrieren“, so Thiam.

Der Torjäger: Der Titel des besten Torschützen ging diesmal klar an Daniel Hanslik vom VfL Wolfsburg II. Seine 19 Treffer wurden weder von Daniel Franziskus (14/ VfB Lübeck) und Laurynas Kulikas (14/Holstein Kiel II) noch Ahmet Arslan (13/VfB Lübeck) und Addy-Waku Menga (13/BSV Rehden) erreicht. Der Wolfsburger Torjäger wechselte noch im Sommer zu Holstein Kiel und wurde im Winter an Hansa Rostock verliehen. Im Sommer 2020 kehrte Daniel Hanslik zurück nach Kiel, um sich im letzten Oktober dem 1. FC Kaiserslautern anzuschließen.

Die Absteiger: Der 1.FC Germania Egestorf/Langreder (36 Punkte) kämpfte bis zuletzt, musste als 16. allerdings ebenso absteigen wie der VfL Oldenburg (25) und Lupo Martini Wolfsburg (20). 
Den Lüneburger SK (40) führte der 15. Platz dagegen in die gerade eingeführte Relegation gegen den Zweiten der Oberliga Niedersachsen. Nach einem 1:0 bei Eintracht Northeim gewann der LSK auf eigenem Platz mit 2:0 und sicherte sich damit den Erhalt der Regionalliga Nord. 

Die Aufsteiger: Der HSC Hannover sicherte sich als Meister der Oberliga Niedersachsen den direkten Aufstieg. In der Qualifikation setzten sich Altona 93 und der Heider SV gegen den Bremer SV durch und durften somit ebenfalls den Gang in die Regionalliga Nord antreten.

 


(Text: Stefan Freye)
 

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