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Regionalliga Nord der Herren - Vorschau 11. Spieltag

Showdown vor Lockdown

(Foto: hansepixx.de)

Die Runde steht im Schatten von Corona und ihren Folgen: Angesichts der Quarantäne einiger Mannschaften mussten die Partien Altona 93 – SpVgg Drochtersen/Assel, BSV Rehden – SSV Jeddeloh, Atlas Delmenhorst – VfL Wolfsburg II, SV Werder II – Hannover 96 II, VfV Hildesheim – VfB Oldenburg bis zum Freitagmittag abgesetzt werden. Das Spiel Eintracht Norderstedt gegen den Heider SV fiel einer Allgemeinverfügung des Kreises Segeberg zum Opfer. Der St. Pauli II und der TSV Havelse sind dagegen ganz regulär spielfrei.

Staffel Nord:

Teutonia 05 Ottensen – SC Weiche Flensburg (So., 14 Uhr)
Sechs Spiele ohne Niederlage, dann dreimal ganz ohne Punktgewinn – Teutonia erlebt derzeit ein Wechselbad der Gefühle, belegt aber immer noch den zweiten Tabellenplatz. Dass der Aufsteiger zuletzt dem Heider SV bei der 0:2-Niederlage den ersten Saisonsieg gestattete, sorgte allerdings für eine besondere Enttäuschung. In Hamburg stellt sich nun eine ganz entscheidende Frage: Nutzt die Mannschaft das Spitzenspiel gegen den Spitzenreiter, um die zweifellos vorhandene Qualität unter Beweis zu stellen? Oder ist die aktuelle Form womöglich nicht geeignet, eine weitere Pleite zu verhindern? Im SC Weiche taucht jedenfalls ein recht stabiler Gegner im Stadion Hoheluft auf – der Tabellenführer hat sich nun um fünf Punkte von der Konkurrenz abgesetzt.

Lüneburger SK Hansa – Phönix Lübeck (So., 14 Uhr)
Nach gutem Auftakt wartet der LSK nun seit sechs Partien auf einen dreifachen Punktgewinn. Kein Wunder, dass der Gastgeber nun als Tabellenachter in das Duell mit Phönix geht. Beim Gast verlief die Entwicklung in die andere Richtung: Der Aufsteiger war durchwachsen gestartet, fand dann aber in die Spur und gewann zuletzt drei Spiele in Folge. Setzt sich der Sechste nun auch in Lüneburg durch, zählt er einstweilen zum Stamm der oberen Tabellenhälfte.

Holstein Kiel II – Hamburger SV II (So., 14 Uhr)
Zuletzt wechselten sich Sieg und Niederlage beim Gastgeber ab. Das half Holstein II angesichts eines schwachen Starts nicht entscheidend weiter, und so geht das Team lediglich als Neunter ins Nachwuchsduell. Dem HSV geht es nicht deutlich besser: Er brachte dem Spitzenreiter Weiche Flensburg zwar die erste und einzige Niederlage bei, gewann danach aber nur einen Punkt aus drei Partien. Die Form scheint allerdings zu stimmen. "Wenn ein Team heute den Sieg verdient gehabt hätte, dann wäre das auf Grund der zweiten Halbzeit meine Mannschaft gewesen. Mit der Leistung - insbesondere der defensiven - bin ich sehr zufrieden", meinte Trainer Pit Reimers nach dem jüngsten 1:1 gegen St. Pauli.

Staffel Süd:

HSC Hannover – FC Oberneuland (So., 14 Uhr)
Der HSC landete lediglich zwei Siege in seinen neun Partien – die gelangen aber in den vergangenen vier Partien. Insofern liegt eine positive Entwicklung hinter dem Vorletzten – und das unterscheidet ihn von seinem Gegner. Zwar enttäuschte auch der Aufsteiger aus Bremen zuletzt nicht. Seine Ergebnisse sorgten indes für Enttäuschung. Schließlich kassierte der FCO nun drei Niederlagen in Folge. Der Neunte steht in diesem Kellerduell also genauso unter Druck wie der gastgebende HSC.
 

 


(Text: Stefan Freye)

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