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Regionalliga Nord startet in die zehnte Spielzeit

Die Jubiläumssaison startet am Wochenende

(Foto: NFV)

Es ist soweit: Die Regionalliga Nord der Herren startet an diesem Wochenende in die Saison 2022/2023 und geht damit in ihre zehnte Spielzeit. Die 19 Teams treten in diesem Jahr erstmals seit 2019/2020 wieder im gewohnten Format mit Hin- und Rückrunde in einer eingleisigen Liga gegeneinander an.

Während mit dem VfB Oldenburg ein Dauergast die Spielklasse in Richtung 3. Liga verlies, kehrte mit dem TSV Havelse, nach einem Jahr 3. Liga, ein altbekanntes Gesicht zurück in die Regionalliga Nord. Die drei Aufsteiger aus den Oberligen schnuppern hingegen erstmals oder seit langer Zeit wieder Regionalligaluft. Der TuS Blau-Weiß Lohne stieg als Meister der Oberliga Niedersachsen direkt in die Regionalliga Nord auf und feiert seine Premiere in der neuen Spielklasse.

Mit dem BSV Kickers Emden ist auch die Region Ostfriesland nach längerer Abstinenz wieder in der Regionalliga vertreten. Letztmals spielten die Ostfriesen in der Saison 2007/2008 in der damals noch drittklassigen Regionalliga Nord. Als Vizemeister der Oberliga Niedersachsen qualifizierten sich die Emder für die Aufstiegsspiele zur Regionalliga Nord. Alle drei Spiele konnten siegreich bestritten werden und so nach 14 Jahren die Rückkehr in die überregionale Spielklasse gefeiert werden.

Das letzte Ticket für die Regionalliga Nord 2022/2023 sicherte sich der Bremer SV. Im sechsten Anlauf schafften die Bremer endlich den ersehnten Aufstieg in die Regionalliga Nord. Zwei Siege in den Aufstiegsspielen gegen den SV Todesfelde und WTSV Concordia reichten, um als Zweitplatzierter hinter dem BSV Kickers Emden den Traum wahr werden zu lassen. Letztmals spielte das Team aus dem Bremer Westen im Jahr 1965 in der damals sogar noch zweitklassigen Regionalliga Nord.

Doch neben den Teams gibt es noch weitere Neuerungen in der neuen Saison. So steigt der Meister in dieser Saison direkt in die 3. Liga auf. Ein Aufstiegsspiel ist erst wieder nach der Saison 2023/2024 fällig.

Das Wechselkontingent wurde ebenfalls angepasst. Es darf in den 90 Spielminuten jetzt fünfmal gewechselt werden.

Während die U23 des SV Werder Bremen am ersten Spieltag spielfrei hat, beginnt auch für vier weitere Teams die Saison erst eine Woche später, denn der VfB Lübeck, der TuS BW Lohne, der BSV „Schwarz-Weiß“ Rehden und der Bremer SV haben sich für die diesjährige 1. Hauptrunde des DFB-Pokals qualifiziert, die zeitgleich zum 1. Spieltag der Regionalliga Nord stattfindet. Der VfB Lübeck bekommt es in einem Ostseederby mit dem FC Hansa Rostock zu tun. TuS BW Lohne darf bei seiner Premiere im DFB-Pokal den Erstligisten FC Augsburg bei sich begrüßen. Rehden freut sich auf den Zweitligisten SV Sandhausen. Der Bremer SV hat nach dem letztjährigen Los FC Bayern München auch in diesem Jahr mit dem FC Schalke 04 wieder einen sehr attraktiven Gegner zugelost bekommen. Es bleibt abzuwarten, ob einem unserer Regionalligisten eine Sensation gelingt.

Der Saisonstart hat es in sich, denn bereits am zweiten Spieltag steht mit dem Duell zwischen dem ehemaligen Zweitligisten VfB Lübeck und dem Neuling Kickers Emden, einem ehemaligen Drittligisten, direkt ein Kracher zwischen zwei Traditionsvereinen an der altehrwürdigen Lübecker Lohmühle an. Neben diesem Leckerbissen können sich die Fans in dieser Saison noch auf viele weitere Derbys und Spitzenspiele freuen.

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