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Struktur eröffnet viele Optionen

Meinungsabfrage bei den Vereinen

(Foto: NFV)

Der Ball ruht angesichts der neuesten Verordnungen, und das ist für alle Beteiligten unbefriedigend. Aber der Fußball ist Teil des gesellschaftlichen Lebens. Er muss sich den notwendigen Maßnahmen unterordnen. Die Lage in der nun mindestens bis Ende November pausierenden Regionalliga Nord wird dabei von gleich vier Bundesländern geprägt, rollt der Ball doch in Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen und Bremen. „Wir haben einen länderübergreifenden Spielbetrieb, insofern ist die Verordnungslage in den einzelnen Bundesländern maßgebend“, sagt NFV-Präsident Günter Distelrath. Derzeit wird ein Meinungsbild erstellt: Was wollen die Vereine, und welche Möglichkeiten ergeben sich in den einzelnen Bundesländern? „Da die 4. Liga als höchste Amateurspielklasse die Schnittstelle zum Profifußball darstellt, überprüfen wir aktuell, ob in den einzelnen Landesverbänden zumindest der Trainingsbetrieb in festgelegten Gruppen ermöglicht werden könnte“, sagt Günter Distelrath.

Eines steht allerdings fest: In der Regionalliga Nord herrscht kein Druck. Das liegt an der Gestaltung des Spielbetriebs, die Jürgen Stebani als Vorsitzender des Spielausschusses und seine Mitstreiter in diesem Gremium im Sommer vorgenommen haben. Damals wurde sich im Einvernehmen mit den beteiligten Vereinen auf eine Einteilung der Liga in zwei Staffeln verständigt. Derzeit läuft also die Qualifikation in zwei Gruppen zu jeweils elf Teams. Diese soll im kommenden Jahr in eine Meisterrunde (zehn Teilnehmer) und eine Abstiegsrunde (zwölf Teilnehmer) münden. Der Vorteil der Struktur: Sollte die Zeit bis zum kommenden Sommer nicht reichen, könnten die Qualifikation und/oder die Meister- und Abstiegsrunde als einfache Runde ausgetragen werden. „Es ist derzeit aber noch viel zu früh, über eine solche Verkürzung zu entscheiden“, sagt Jürgen Stebani.

 


(Text: Stefan Freye)

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