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"Teamgeist, der den VfB auch durch schwere Momente trägt"

Jürgen Hahn im Gespräch

(Foto: hansepixx.de)

Es gibt die ein oder andere Mannschaft der Stunde in diesen Tagen. Der VfB Oldenburg zählt zweifellos dazu: Zuletzt gelang dem Tabellensiebten ein 3:0-Erfolg in Heide, zuvor hatte er die Partien gegen Lüneburg (3:2), in Altona (6:2) und gegen Jeddeloh (2:0) gewonnen. „Die Automatismen greifen“, sagt Jürgen Hahn, Sportlicher Leiter der Oldenburger. Sie greifen mittlerweile, könnte man hinzufügen.

Denn wirklich gelungen war der Start des VfB nicht. Am siebten Spieltag fiel das Team auf den 13. Rang zurück, es standen mehr Niederlagen als Siege in der Bilanz der Blau-Weißen. Aber das vermochte eigentlich niemanden zu überraschen. „Wir hatten vor der Saison ja die Weichen gestellt“, so Hahn. In Alexander Kiene kam ein neuer Trainer, und den neun Abgängen stand rund ein Dutzend neuer Spieler gegenüber. Das allein brachte schon eine Menge durcheinander. Zudem wurde der VfB aber noch vom Verletzungspech geplagt. So fiel in Maik Lukowicz der beste Torschütze der vergangenen Saison ebenso aus wie Neuzugang Patrick Posipal.

„Es gab zwölf Spiele lang ein Auf und Ab“, erinnert sich Jürgen Hahn. Erst seit rund fünf Wochen habe sich eine gewisse Konstanz eingestellt – und das liegt offenbar auch an einer sehr leistungsbereiten Mannschaft. „Sie ist sehr lernwillig und lernfähig“, sagt der Sportliche Leiter. Zudem sei eine Hierarchie entstanden, ebenso wie ein Teamgeist, der den VfB auch durch schwere Momente trägt. Dabei treten die Oldenburger als aktive Mannschaft auf. „Wir wollen immer Fußball spielen“, betont Jürgen Hahn.

Allenfalls eine Nebenrolle spielt dabei, was vor der Saison noch für die eine oder andere Schlagzeile gesorgt hatte: die Verpflichtung von Ex-Profi Jan Rosenthal. Der 33-Jährige, einst in Hannover, Freiburg und Frankfurt aktiv, kam bislang gerade in einem Punkt- und einem Pokalspiel zum Einsatz. „Wegen unserer Verletzungen hat er ausgeholfen“, sagt Hahn. Natürlich würde der erfahrene Offensivspieler, seit Anfang des Jahres in der Nähe von Oldenburg sesshaft, dem Team angesichts seiner Qualitäten sehr gut tun. Aber Rosenthal setzt ganz andere Prioritäten, er war eigentlich auch nur an den VfB herangetreten, um sich ein bisschen fit zu halten. „Es besteht eine lockere Verbindung, aber er ist aktuell kein Thema“, so der Sportliche Leiter.

Es besteht derzeit ja auch kein Bedarf, denn auch ohne den prominenten Namen läuft es doch recht gut für den VfB. Für Jürgen Hahn gibt es deshalb nur ein Ziel: „Wir wollen die Serie ausbauen und den Trend fortsetzen.“ Am Ende werde er aber nicht „an einem Tabellenplatz festmachen“, ob die Saison erfolgreich verlaufen ist. Es ist ja auch noch nicht sehr lange her, dass die Oldenburger einen nahezu kompletten Neustart gewagt hatten. Was nun entsteht, ist langfristig angelegt – auch wenn es gerade kurzfristig zum Erfolg geführt hat.
 


(Text: Stefan Freye)

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