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„Uns ist nicht langweilig“

Gerhard Meyer vom SSV Jeddeloh zur Situation

(Foto: hansepixx.de)

Die Saison in der Regionalliga Nord ist beendet, insofern herrscht Klarheit. Sicher ist auch, dass im Sommer eine neue Spielzeit starten wird. Aber wie gehen die Vereine mit der Situation um, wie überbrücken sie die Pause und vor welchen Aufgaben stehen sie in dieser Zeit? Hier gibt es nun regelmäßig einen Überblick. 

Seit dem vergangenen November hatte die Regionalliga Nord pausiert, mittlerweile ist die Spielzeit abgebrochen, und so drängt sich ein Gedanke natürlich auf: Es gibt nichts zu tun für die Vereine. Das ist vielleicht naheliegend. Aber es ist ebenso falsch, und das lässt sich am Beispiel des SSV Jeddeloh recht gut belegen. „Uns ist nicht langweilig“, sagt Geschäftsführer Gerhard Meyer augenzwinkernd.  Da wäre zum einen der Pokalwettbewerb. Erst im Viertelfinale des Krombacher Niedersachsen-Pokals war der SSV am VfB Oldenburg gescheitert (3:4). Insofern gab es Anfang Mai noch eine sportliche Aufgabe, befand sich die Mannschaft bis vor kurzem im normalen Trainingsbetrieb. Nun sind die Spieler in den wohlverdienten Urlaub gegangen, treten allerdings schon in wenigen Wochen zur Vorbereitung auf die kommende Saison an.

Derweil gibt es auf der Anlage, der 53acht-Arena in Jeddeloh, eine ganze Menge zu tun. „Wir sind stetig dabei, unsere Infrastruktur zu verbessern“, betont Gerhard Meyer. Und was sie beim SSV auf die Beine stellen, kann sich sehen lassen: Es sind die vielen großen und kleinen Dinge, die einen Verein in einem guten Licht erscheinen lassen. Da wäre also die Überdachung der Südtribüne, die kurz bevorsteht. Ein Bauantrag ist bereits gestellt, und spätestens im Herbst sollen die dann hoffentlich zugelassenen Besucher nicht mehr dem Wetter ausgesetzt sein. Daneben hat der SSV erst kürzlich die Rasenpflege des Hauptplatzes übernommen und einen neuen Mäher angeschafft, um nun drei-, viermal in der Woche tätig zu werden. „Danach wird der Rasen immer eine Bundesligahöhe von 28 Millimetern haben“ verspricht Meyer. Ebenfalls im Sommer wird die neue Beregnungsanlage der Spielfläche im Betrieb genommen. Bereits abgeschlossen sind die „Baumaßnahmen“: So wurde der VIP-Bereich erweitert und umgestaltet, und einen neuen, deutlich komfortableren WC-Container gibt es nun auch.

Man kann sich wirklich gut vorstellen, dass Gerhard Meyer und seinen Kollegen keinesfalls langweilig ist in diesen Tagen. Ganz nebenbei galt es zuletzt ja auch, die Personalplanung voranzutreiben. So wurde eine weitere Zusammenarbeit mit dem Trainerstab um Oliver Reck fixiert, und auch hinsichtlich des Spielerkaders herrscht weitgehend Klarheit. Bereits 21 von 23 Planstellen sind besetzt, allein 18 Kicker des aktuellen Kaders haben ihre Zusage erteilt. „Bei uns gehen nie mehr als drei, vier Leute, die Spieler fühlen sich eben wohl“, so Meyer. Kontinuität herrscht ja auch in der Regionalliga Nord. Nachdem auf Absteiger aus dieser Spielklasse und Aufsteiger aus den Oberligen verzichtet wurde, wird das kommende Teilnehmerfeld lediglich durch einen Austausch mit der 3. Liga beeinflusst. Gerhard Meyer hat die Entscheidungen natürlich mit Interesse verfolgt. Seine Einschätzung: „Es ist gut so, wie es ist - wir akzeptieren das.“
 


(Text: Stefan Freye)

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