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Wir haben dieses Glück ein Stück weit erzwungen"

Lars Uder (SVDA) im Gespräch

(Foto: hansepixx.de)

Es ist das Team der vergangenen Wochen: Fünf Siege in Folge gelangen nur der SpVgg Drochtersen/Assel. Sie kletterte zuletzt auf den vierten Platz der Regionalliga Nord. Kein Wunder, dass Trainer Lars Uder einen sehr zufriedenen Eindruck hinterlässt:

Herr Uder, welche Erklärung haben Sie für die Siegesserie?

Lars Uder: Das war eine Mannschaftsleistung, wir haben es durch unser Kollektiv geschafft, kompakt gestanden und wenig zugelassen. Daneben sind einige Stammkräfte in den Kader zurückgekehrt. Die Siege waren auch nicht unverdient, aber wir hatten teilweise ein bisschen Spielglück.

Ihrer Mannschaft gelangen Siege gegen Werder II (2:1), in Norderstedt (1:0), gegen Lübeck (1:0), gegen 96 II (2:1) und zuletzt in Havelse (2:1). Es ging also in allen Spielen recht eng zu. Was hat das Team besser gemacht als der Gegner?

Wie gesagt: Wir hatten auch Glück, etwa beim Elfmeter in der Nachspielzeit in Hannover. Aber wir haben dieses Glück ein Stück weit erzwungen, indem wir die Entscheidung auch gesucht haben. Ob wir etwas besser gemacht haben? Ich glaube, wir haben einfach nicht mehr das Pech der letzten Monate. Insofern geht es momentan wohl um eine Mischung aus mehreren Faktoren.

Zum Pech der letzten Monate zählten zweifellos die vielen Verletzten, darunter einige Säulen der Mannschaft. Derzeit kehren Ihre Spieler nach und nach zurück in den Kader, und das dürfte ein wesentlicher Faktor sein, oder?

Im Moment fehlen uns mit Oliver Ioannou, Ashton Götz und Dimitri Fiks noch immer drei wichtige Spieler. Aber vor einigen Wochen hatte uns komplett die Erfahrung gefehlt. Ich meine, im Spiel gegen den VfL Wolfsburg II hatten wir sogar eine jüngere Mannschaft als der Gegner. Wir mussten also sehr flexibel sein und haben das ganz gut hinbekommen. Aber man spürt natürlich, wenn die erfahrenen Spieler fehlen. Ein junger Spieler ist um Klassen besser, wenn er einen erfahrenen Mann neben sich hat. Seitdem die Erfahrung also nach und nach zurückkommt, sind wir stabiler und auch besser geworden.

Zwischenzeitlich mussten Sie sechs Spiele auf einen Sieg warten. Inwiefern hat sich die Mannschaft in dieser schwierigen Zeit entwickelt?

Uns war bewusst, dass wir Ruhe bewahren müssen. Es waren viele enge Spiele, und wir hatten einiges Pech in diesen Partien. Insofern wussten wir auch immer, dass wir wieder in die Spur finden würden. Andererseits haben viele Spieler in dieser Phase Spielzeit erhalten und mussten sich früh an die Regionalliga gewöhnen. Etwa ein Finn Zeugner, der aus der Bremen-Liga zu uns gekommen war. 

Mittlerweile gilt Ihre Spielvereinigung wieder als sehr heimstark, sammelte mehr Punkte auf eigenem Platz als jedes andere Team. Was macht die Spiele im Kehdinger Stadion aus?

Natürlich das Publikum. Wir genießen einen großen Zuspruch, und so haben wir eine große Kulisse, die Kräfte freisetzt. Dazu kommt die Flutlichtatmosphäre. Das ist etwas Besonderes, aus dem wir Stärke ziehen.

Und was ist nun zu erwarten von Ihrer Mannschaft?

Wir wollen unsere Ziele erreichen: den Klassenerhalt und Spieler aus der Region einbinden. Wir freuen uns, wie gut sie sich bewähren, etwa Jannes Wulff, der auch schon drei Tore gemacht hat. Wir vergleichen uns aber nicht mit den professionelleren Teams über uns.

Dann hat die SpVgg Drochtersen/Assel den Plan angesichts des vierten Tabellenplatzes ja übererfüllt.

Das würde ich so nicht sagen. Wir versuchen schon, unsere Spiele immer zu gewinnen und haben auch gezeigt, dass wir jeden Gegner schlagen können.

 

(Interview: Stefan Freye)
 

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