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„Wir sind optimistisch“

Jürgen Stebani über den Start der Regionalliga Nord

Spielleiter Jürgen Stebani zum bevorstehenden Start in der Regionalliga Nord (Fotos: hansepixx.de)

Eines steht noch immer nicht fest: wann es wieder losgeht. „Wir stehen Gewehr bei Fuß“, sagt Jürgen Stebani. Der Vorsitzende des Regionalliga-Spielausschusses ist nach wie vor zum Abwarten verurteilt, wie alle anderen Beteiligten auch. „Es kommt auf die Verfügungslage an“, sagt Stebani. Dabei gibt es ein Problem: Die Regionalliga Nord umfasst gleich vier Bundesländer, nämlich Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen und Niedersachsen. Also müssen auch vier Behörden den Spielbetrieb zulassen, im besten Fall zumindest unter ähnlichen Bedingungen. Angesichts des positiven Verlaufs in den vergangenen Wochen könnte das bereits im September der Fall sein. „Wir sind optimistisch und hoffen darauf“, so Jürgen Stebani – sicher kann er sich natürlich nicht sein.

Aber auch diese letzte Hürde werden sie irgendwie nehmen, der NFV, sein Spielausschuss und die beteiligten Vereine. „Es gab immer ein breites Einvernehmen, eine gute Zusammenarbeit und ein gutes Arbeitsklima“, beschreibt der Ausschuss-Vorsitzende seine Erfahrungen in den letzten Monaten. Dabei nahm Stebani selbst eine wichtige Rolle ein. Bereits früh, nämlich im April, hatte er darauf hingewiesen, dass eine Aufstockung der kommenden Regionalliga mit dann 42 Spieltagen für ihn keine Option sei. Nachdem sich aber nahezu alle Beteiligten für eine Liga mit 22 Teilnehmern (keine Absteiger und fünf Aufsteiger) ausgesprochen hatten, war es gleichwohl an Jürgen Stebani, nach einer Lösung zu suchen.

Er fand sie. Seit der letzten Woche steht fest: Es werden zwei Runden gespielt. Zunächst eine Qualifikation in zwei Gruppen zu jeweils elf Teams. Diese mündet in eine Meisterrunde (zehn Teilnehmer) und eine Abstiegsrunde (zwölf Teilnehmer). Dabei verfallen die bislang erzielten Punkte allerdings nicht – sie werden vielmehr mitgenommen in die abschließende Serie. Dafür entfallen in Meister- und Abstiegsrunde all jene Duelle, die bereits in der Qualifikation ausgetragen wurden. „Auf diese Weise ist die Qualifikation werthaltig“, erklärt Jürgen Stebani. Längst haben auch andere Verbände das System übernommen; in manchen Teilen der Republik spricht man bereits vom „Stebani-Modell“.

Nun muss eben nur noch geklärt werden, wann es losgehen kann. Dann steht auch fest, ob die Qualifikation als einfache Runde oder mit Hin-und Rückspiel ausgetragen wird. Mittlerweile zweifelt allerdings niemand an einer auch in dieser Hinsicht guten Lösung. „Wir sind ja auf alles vorbereitet“, sagt Jürgen Stebani.  
 


(Text: Stefan Freye)

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