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„Ein laufender Prozess“

NFV-Präsident Günter Distelrath zur Corona-Pause

(Foto: Niedersächischer Fußballverband)

Die Corona-Pandemie stellt auch den Fußball im Norden vor Herausforderungen. „Wir fahren auf Sicht“, sagt Günter Distelrath zur Lage in der Regionalliga Nord. Angesichts der sich laufend ändernden politischen Lagen gilt das nicht nur im Norden, sondern bundesweit im Fußball. Bereits beim Saisonabbruch im Frühjahr hatte der NFV-Präsident auf diese Weise die Situation des Verbandes zum Ausdruck gebracht. 

Eines ist für Günter Distelrath von zentraler Bedeutung: „Absolute Verlässlichkeit ist wichtig, aber die kann im Moment niemand geben.“ Solange auch der Norden von der Entwicklung der Corona-Pandemie abhängig ist und der Fußball sich den entsprechenden Vorgaben der Politik unterordnen muss, kann von einer normalen Verbandsarbeit keine Rede sein. Dieses „auf Sicht fahren“ beschreibt deshalb auch den engen Rahmen des Handlungsspielraums: Bis zum 10. Januar, dem derzeit avisierten Ende des Lockdowns, geht erst einmal nichts. Was danach kommt, wird man sehen. Angesichts der Aufteilung der Liga in zwei Staffeln sowie dem geplanten Anschluss von Auf- und Abstiegsrunde ist der Spielbetrieb mit Flexibilität ausgestattet. „Das hilft uns “ betont Günter Distelrath.

Für den NFV-Präsidenten steht indes auch fest: Es wird dabei bleiben, dass sich Verband und Klubs permanent austauschen und gemeinsam nach Lösungen suchen. „Im Moment erfolgt die Abstimmung zwischen unserem Verbandsspielausschuss und den Vereinen“, sagt Günter Distelrath. In Videokonferenzen wurde ein Meinungsbild erstellt, auf dessen Grundlage die Planungen weiter fortgeführt und mit den Vereinen abgestimmt werden. Das ist wichtig, weiß derzeit doch niemand, wann der Trainings- und Spielbetrieb wieder aufgenommen wird.

„Das ist ein laufender Prozess“, so Distelrath. Er kann natürlich auch keine Prognose stellen. Und dem NFV-Präsidenten ist klar, dass es am Ende auf eine Entscheidung hinauslaufen dürfte, die nicht zur umfassenden Zufriedenheit führt: „Wie im Frühjahr geht es in dieser Situation darum, eine möglichst gerechte Lösung zu finden.“ Nun hoffen alle, dass diese Lösung sich schon bald abzeichnet. Das Warten geht einstweilen weiter. Eines kann Günter Distelrath in diesem Zusammenhang aber versprechen: „Wenn wir absehen können, wann und wie es weitergeht, werden wir alle Beteiligten rechtzeitig informieren.“
 


(Text: Stefan Freye)

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