Norddeutsche Ü40 Meisterschaft

SC Victoria Hamburg und SG Heidetal/Ilmenau Sieger 2019

Spannende Spiele, viele Tore und jede Menge Spektakel bot die Veranstaltung am vergangenen Sonnabend beim SV Ilmenau in Melbeck. 
Dabei setzten sich in den Gruppenspielen bei der mittlerweile schon 13. Ausgabe der Ü40-Meisterschaft in der Gruppe A Eintracht Nordhorn (sechs Punkte) sowie der TSV Reinbek (drei Punkte) und der SC Victoria (sechs Punkte) und FC Langenhorn (ein Punkt) in der Gruppe B durch. Werder Bremen und der SC Melle 03 mussten den frühzeitigen Heimweg antreten.

Beide Halbfinals entpuppten sich als enge Matches und waren an Spannung nicht zu überbieten. Schließlich ging es nicht nur um den Titel des Norddeutschen Meisters, sondern ebenso um die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft in drei Wochen in Berlin. Im ersten Vorschlussrundenspiel zwischen Eintracht Nordhorn und dem FC Langenhorn entschied ein einziges Tor zugunsten des Teams aus dem äußersten Südwesten Niedersachsens. Mit 1:0 zog Eintracht Nordhorn in das Endspiel ein. Noch spannender war die Partie zwischen Vorjahressieger Victoria und dem TSV Reinbek. Nach 2:2 in der regulären Spielzeit von 2x15 Minuten ging die Begegnung in das Elfmeterschießen. Dort hatte der SC Victoria das glücklichere Ende für sich und qualifizierte sich nach einem Endstand von 7:5 für das Finale. 
Damit kam es zur Neuauflage des Finals von 2018; SC Victoria Hamburg gegen Eintracht Nordhorn. Vor einem Jahr hatten die Hansestädter mit 1:0 die Nase vorn, und auch dieses Mal ließ sich das Team von Trainer Ronald Lotz die Butter nicht vom Brot nehmen, siegte knapp mit 2:1 und verteidigte den Titel des Norddeutschen Meisters. Grund zur Freude gab es aber auch für Eintracht Nordhorn. Auch die Niedersachsen dürfen am 14./15. September 2019 nach Berlin zum DFB Ü40-Cup fahren und dort noch einmal ihr Können unter Beweis stellen.

Bei den etwas älteren Ü50-Herren setzte sich in der Gruppe A Gastgeber SG Heidetal/Ilmenau nach einem Sieg, einem Unentschieden und insgesamt vier Punkten an die Tabellenspitze. Der Titelverteidiger aus Bremen, TSV Lesum-Burgdamm, wies dieselbe Bilanz aus, musste aber aufgrund eines weniger geschossenen Tores mit Rang zwei der Tabelle zufrieden sein. Die TS Einfeld musste punkt- und torlos mit Platz drei vorliebnehmen und schied aus dem Turnier aus.
In der Gruppe B qualifizierte sich Hannover 96 mit zwei Siegen als Tabellenerster für das Halbfinale. Victoria Hamburg folgte den Niedersachsen mit einem Sieg und einer Niederlage und somit drei Punkten in das Halbfinale. Die Bremerhavener vom Leher TS belegten Platz drei und mussten sich während der verbleibenden Spiele mit der Zuschauerrolle begnügen. 

Das erste Halbfinale war vom Ergebnis eine relativ deutliche Angelegenheit. Hannover 96 schlug den TSV Lesum-Burgdamm mit 5:0, zog mühelos ins Finale ein und schickte den Titelverteidiger Richtung Heimat. Spannender ging es im zweiten Halbfinale zu. Der SC Victoria leistete einige Gegenwehr, musste sich letztendlich aber doch mit 1:0 den Lokalmatadoren von der SG Heidetal/Ilmenau geschlagen geben.

Vor Jahresfrist musste die SG Heidetal/Ilmenau im Finale noch vier Tore hinnehmen und verlor deutlich gegen den TSV Lesum-Burgdamm. In diesem Jahr fiel das Ergebnis um einiges knapper aus. Und es fiel zugunsten des Gastgebers aus. In einem spannenden Spiel vor schöner Kulisse holte sich die SG mit einem 1:0-Sieg über Hannover 96 die Schale und die damit verbundene Fahrkarte nach Berlin. 

NFV-Präsident Günter Distelrath zeigte sich beeindruckt von den Leistungen der Teams, die bei den hohen Temperaturen großen Sport zeigten und wünschte nach Übergabe der Schalen und Medaillen den drei Mannschaften, die sich in drei Wochen in Berlin erneut beweisen dürfen, viel Erfolg, neue Kontakte und insbesondere verletzungsfreie Spiele.

Alle Ergebnisse auf einen Blick finden Sie hier
 

(Text: NFV)

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